Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Der Kerngedanke des Schwerpunktprogramms „Prozessübergreifende Modellierung in der Produktionstechnik“ 
ist die Reformulierung der Prozesskettenauslegung als rückwärtsgerichtete Problemstellung ausgehend von der herzustellenden Komponente unter Berücksichtigung stochastischer Unsicherheiten. Ziel ist es, bisher ungenutzte Synergien zwischen Fertigungsschritten zu identifizieren, zu modellieren und schließlich explizit nutzbar zu machen. Dies geschieht sowohl für die Prozessketten der individuellen Teilprojekte als auch für verallgemeinerte Problemstellungen im Rahmen von projektübergreifenden Arbeitskreisen. Reichen Sie Ihren Antrag bitte bis spätestens 18. September 2024 bei der DFG ein. 

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Zu den Schwerpunktprogrammen der DFG

Die DFG hat das Förderprogramm „Forschungssoftwareinfrastrukturen“ neu eingerichtet. Projektmittel können zum Aufbau, zur Etablierung oder zur Organisation von Forschungssoftwareinfrastrukturen eingeworben werden. Die DFG fördert dazu Vorhaben auf der technischen, organisatorischen und individuellen Ebene. Sie ermöglicht zum einen, den fachspezifischen Umgang mit Forschungssoftware zu verbessern, und unterstützt zum anderen die Entwicklung einer communitygetragenen Gesamtstruktur von Forschungssoftwareinfrastrukturen in Deutschland.

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Die Themen der neuen Verbünde reichen von Statistik für die Energiewende über neu auftretende Viren bis zu Verlaufsformen affektiver Störungen. Die neuen Verbünde werden ab Oktober 2024 zunächst für drei Jahre und neun Monate mit insgesamt rund 148 Millionen Euro gefördert. Zusätzlich zu den elf Einrichtungen wurde die Verlängerung von 22 Sonderforschungsbereichen beschlossen.

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Mehr zu den Sonderforschungsbereichen der DFG

htungen eine Hilfestellung bieten, um sich ein Bild der möglichen Risiken zu machen und den erwarteten Nutzen der Kooperation abzuwägen, insbesondere bezüglich Staaten mit risikobehafteter politischer Lage. Die Richtlinien bieten eine Orientierung, verzichten aber auf einen generellen Ausschluss hinsichtlich bestimmter Länder, Einrichtungen oder Themen.

Zu den DFG-Richtlinien

Im Förderhandeln der DFG sind wissenschaftsgeleitete und damit auch diskriminierungsfreie Urteilsbildungsprozesse grundlegend. In ihren Begutachtungs-, Bewertungs- und Entscheidungsprozessen setzt sich die DFG daher für die Vermeidung von Bias (unbewussten und bewussten Vorurteilen) ein. Keine Person darf wegen wissenschaftsfremder Faktoren an einer wissenschaftlichen Karriere gehindert oder davon ausgeschlossen werden. Zu jüngst veröffentlichten Sensibilisierungsmaßnahmen für Gutachterinnen, Gutachter und Gremienmitglieder zur Vermeidung von Bias gehören ein fünfminütiger Film sowie ein Online-Dossier auf der Website der DFG.

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Zum Film bei YouTube
Mehr zum Thema Chancengleichheit und Diversität

Bei internationalen Forschungskooperationen in von der DFG geförderten Projekten sollen künftig auch die möglichen Risiken solcher Kooperationen stärker und systematischer reflektiert werden. Hierzu hat die DFG nun Empfehlungen veröffentlicht. Sie richten sich in erster Linie an antragstellende Personen und Forschungseinrichtungen, sollen aber auch in den Begutachtungs- und Entscheidungsprozess der DFG eingebunden werden.

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Das DFG-Präsidium hat erste Leitlinien für den Umgang mit generativen Modellen zur Text- und Bilderstellung formuliert. Der Einsatz solcher Modelle im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens solle wegen der Chancen und Entwicklungspotenziale nicht ausgeschlossen werden, er müsse aber transparent sein und im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis offengelegt werden, heißt es in einer Stellungnahme. Bei Förderanträgen sollen generative Modelle eingesetzt werden können, bei Gutachten wegen der Vertraulichkeit des Verfahrens jedoch nicht.

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Zur Stellungnahme (pdf)
Mehr zur Senats-AG Digitaler Wandel
Mehr zur guten wissenschaftlichen Praxis

Die DFG und der Wissenschaftsrat (WR) haben mit www.exzellenzstrategie.de ein Internetangebot gestartet, das sich als „Visitenkarte“ der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder versteht und das Programm insbesondere international bekannt machen soll. Auf der Internetseite finden sich Informationen zum Programm sowie den geförderten Projekten und Gesamtstrategien. Die Website bietet zahlreiche Recherchemöglichkeiten zur Exzellenzförderung und ist sowohl in deutscher als auch englischer Sprache verfügbar.

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Zur Website unter www.exzellenzstrategie.de
Zur englischsprachigen Version unter www.excellencestrategy.de 

Beim Klimaschutz und der Umwelt- und Ressourcenschonung besteht auch für die Wissenschaft dringender Handlungsbedarf. Die DFG hat deshalb auf ihrer Jahresversammlung das Thema Nachhaltigkeit prominent diskutiert und grundlegende Beschlüsse gefasst, um eine aktive Auseinandersetzung mit vornehmlich ökologischen Nachhaltigkeitsaspekten im Forschungsprozess anzuregen. 

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Zu den Empfehlungen „Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens im DFG-Förderhandeln“
Zum Leitfragenkatalog zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten im Forschungsprozess

Der Gemeinsame Ausschuss der DFG und der Leopoldina hat die  Empfehlungen zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung aktualisiert und seinen vierten Tätigkeitsbericht vorgelegt. Daraus geht hervor, dass mehr als 120 Forschungseinrichtungen und -organisationen in Deutschland Kommissionen und Beauftragte etabliert haben, die für die ethische Bewertung sicherheitsrelevanter Forschung zuständig sind. Aspekte sicherheitsrelevanter Forschung und daran anknüpfende ethische Fragen rücken vermehrt in den Fokus, unter anderem durch Fortschritte bei der Forschung zu Künstlicher Intelligenz und zu pandemischen Erregern sowie durch wissenschaftliche Verflechtungen mit Staaten, in denen Menschenrechtsverletzungen und andere Verletzungen rechtsstaatlicher Prinzipien beobachtet werden. 

Gemeinsame Pressemitteilung
Zu den Empfehlungen
Zum Tätigkeitsbericht
Mehr Informationen zum Gemeinsamen Ausschuss unter www.sicherheitsrelevante-forschung.org/

Die DFG richtet sieben neue Forschungsgruppen, eine neue Klinische Forschungsgruppe und eine neue Kolleg-Forschungsgruppe ein. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG auf Empfehlung des Senats. Die neuen Forschungsgruppen erhalten insgesamt rund 46,6 Millionen Euro inklusive einer 22-prozentigen Programmpauschale. Zusätzlich wurde die Verlängerung von sieben Forschungsgruppen sowie einer Kolleg-Forschungsgruppe für eine zweite Förderperiode beschlossen.

Pressemitteilung
Zu Forschungsgruppen der DFG
Zu Klinischen Forschungsgruppen
Zu Kolleg-Forschungsgruppen

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